Der Kimberley Prozess

Der Kimberley Prozess ist eine von der UN unterstützte Verordnung aus dem Jahre 2003, die weltweit die Einführung eines Ursprungszeugnisses für Rohdiamanten verlangt, damit gewährleistet werden kann, dass die Rohdiamanten tatsächlich aus dem Land stammen, aus dem sie ausgeführt werden. Somit soll verhindert werden, dass es sich um so genannte „Blutdiamanten“ handelt, die zur Finanzierung von Bürgerkriegen verwendet werden. Dieses Zertifizierungsverfahren gilt als einzige Möglichkeit, die Rebellengruppen daran zu hindern, Rohdiamanten auf dem Weltmarkt zu verkaufen und somit Kriege zu finanzieren. Gegen Diamanten mit fragwürdigem Ursprung haben die Vereinten Nationen ein Embargo verhängt.

Neben einem Ursprungszeugnis verlangt der Kimberley Prozess auch noch, dass Rohdiamanten manipulationssicher verpackt werden und diese Verpackung während des gesamten Transportwegs nicht geöffnet wird. Alle beteiligten Länder,

 

darunter auch die Europäische Union, verfügen über spezielle Diamantenbüros, die die Umsetzung dieser Vorschriften überwachen.  Minenbetreiber und Diamanten-händler müssen amtlich bestätigen, dass alle von ihnen ge- und verkauften Diamanten einer so genannten „Chain of Warranties“ entsprechen, welche sicherstellen soll, dass die gehandelten Steine nicht aus einem Embargo- oder Krisengebiet stammen.

Benannt wurde die Verordnung nach der Stadt, in der die erste Konferenz stattfand: der historischen Diamantenstadt Kimberley in Südafrika. Inzwischen beteiligen sich 50 Länder (Europäische Union als eines gerechnet) am Kimberley Prozess.

 

Bei Rockberries.com handelt es sich ausnahmslos um konfliktfreie Diamanten.